Archive for February, 2008

Re: SCHAFFT PATENTE AB – Aufbäumen gegen Software-Patente in Euro…

Posted by admin on 29th February 2008 in Allgemein

> sie erfüllen ihren Zweck nicht mehr, dienen – egal welche branche -
> nurnoch den Grossen, erhalten die Kluft zwischen Arm und Reich
Nicht ganz, sie geben eventuell auch die Sicherheit, die Du als
Unternehmen gegenüber den Geldgebern oder Banken benötigst.
> nennt mir einen Zweck von Patenten, ausser alle (ausser dem der es
> eingereicht hat bzw dessen Organisation) in Ihren Möglichkeiten
> einzuschränken?
Ist ja eigentlich nicht der Zweck, sondern der Firma, die das Patent
entwickelt hat, einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, so dass sie
es schaffen können sich rezufinanzieren. Und bezogen auf die
traditionelle Industrie sind 20 Jahre auch nicht lange, wenn man
überlegt, dass erst die Fabriken und Produktionsstätten gebaut werden
müßten, Genehmigungsverfahren abgewartet werden müssen.
in deutschland würde wahrscheinlich keine Pharma-Firma mehr
Medikamente entwickeln, wenn es nicht Patente geben würde.
Schließliche dauert teilweise das Genehmigungsverfahren hier für
schon 10 Jahre.
> Heute ist die Entwicklung derart schnell, das die Geheimhaltung die
> algemeine Entwicklung nichtmehr bremsen würde … jeder kann alles
> Entwickeln, grade im IT-bereich, jedem steht es frei seine
> Entwicklungen nach Bedarf zu veröffentlichen, tut er das nicht wird
> parallel entwickelt,
für die IT- oder Elektro-Industrie trifft das zu, bei chemischer oder
biotech- Industrie dagegen z.B. nicht.
> aber Patente für eventuell 20 jahre bremsen alles aus. Nach 20 Jahren
> ist eine Entwicklung inzwischen meist längst überholt. Esseidenn man
> friert die Entwicklung solange ein natürlich.
Richtig! Vor allen Dingen wo Patente in der Software hauptsächlich
zur Blockade verwendet werden und nicht als Grundlage für
Neuentwicklungen dienen sollen.

SCHAFFT PATENTE AB – Aufbäumen gegen Software-Patente in Euro…

Posted by admin on 29th February 2008 in Allgemein

sie erfüllen ihren Zweck nicht mehr, dienen – egal welche branche -
nurnoch den Grossen, erhalten die Kluft zwischen Arm und Reich
(insbesondere International, jaaa ich weis, heikles Thema,
schliesslich sind wir hier reich und keiner verzichtet gern, aber ich
dät mal sagen wenn ned das meiste allen Einkommens an den Staat gehen
würde, käme man auch mit weniger aus)
- sind teilweise extrem inhuman (Patente auf Aids Medikamente uns co)
, . . .
nennt mir einen Zweck von Patenten, ausser alle (ausser dem der es
eingereicht hat bzw dessen Organisation) in Ihren Möglichkeiten
einzuschränken?
Anders als beim Urheberrecht hat ja noch nichtmal jeder die
(Finanziellen) Möglichkeiten sich Patente zu sichern.
Also was soll der Geck? Was bringen Patente heute noch? Wem nutzen
Sie? Und wem schaden sie?
Weg damit, ein Stolperstein weniger für Entwicklungen aller Art.
Ursprünglich haben Patente die algemeine Entwicklung gefördert weil
Forschungsergebnisse veröffentlicht wurden (in den patentschriften)
und damit – nach ablauf der patentschrift allen zugänglich waren -
nicht nur denen die das (im geheimen) entwickelt hatten.
Heute ist die Entwicklung derart schnell, das die Geheimhaltung die
algemeine Entwicklung nichtmehr bremsen würde … jeder kann alles
Entwickeln, grade im IT-bereich, jedem steht es frei seine
Entwicklungen nach Bedarf zu veröffentlichen, tut er das nicht wird
parallel entwickelt,
aber Patente für eventuell 20 jahre bremsen alles aus. Nach 20 Jahren
ist eine Entwicklung inzwischen meist längst überholt. Esseidenn man
friert die Entwicklung solange ein natürlich.
Und Patentschriften in dene die Funktionsweise von Algorythmen ,
meist vage erklärt werden, dienen nicht mehr der Wissensverbreitung,
keiner kann die heutige Flut von (abgelaufenen) patenten nach
Material sichten, selbst entwickeln geht meist schneller.
Weg mit dem Patent-Müll, Das System ist überholt.
Corvus

Re: patente schützen doch innovationen – Protest gegen Software-Patente

Posted by admin on 28th February 2008 in Allgemein

> wenn es keine patente geben würde, dann könnte der kleine entwickler
> sich nicht für wenig geld, viele rechte verschaffen.
So funktioniert es ja nicht. Das Patent ist nur soviel wert, wie
sein Besitzer in Anwaelte investieren kann um es zu verteidigen.
Was nuetzt dem kleinen Entwickler schon ein Patent, wenn er dann
jahrelang prozessieren muss und am Ende keine Anwaelte mehr bezahlen
kann?
Die Patente sind nur Waffen in den Haenden grosser Konzerne, die
sich teure Anwaelte und langwierige Prozese leisten koennen.
> die vergangenheit hat gezeigt, das microsoft mehr als einmal von den
> innovationen der kleinen gelebt hat, indem sie es einfach in ihr
> zugpferd mit eingebaut haben.
Und das werden sie auch weiter tun. Nur koennen sie mit den Patenten
auch noch vielen andere mittleren und kleinen Unternehmen an die
Gurgel. Ein bequemer Weg um unliebsame Konkurenz auszuschalten.
> und wenn im aktuellen verfahren mit microsoft der prof. das hätte
> nicht beweisen können, dann hätte ms einfach weiter fremdes (evtl.
> ideelles) gedankengut kommerziell ausbeuten können..
Das
werden sie auch weiterhin tun. Es ist einfach laecherlich,
Technologie wie “plug-ins” zu patentieren, und auch MS gegen
Eolas Technologies zeigt nur wieder, dass Patente dazu dienen
den Markt gegenueber aufkommenden Konkurenten abzuschotten.
Welches kleine Unternehmen kann es sich denn leisten, sich durch
Entwicklung eines derartigen Schadenersatzforderungen auszusetzen.
Es ist in den USA bald nicht mehr moeglich noch Software zu
entwickeln ohne erstmal eine riesige Menge an Patenten zu
durchforsten die moeglicherweise verletzt werden koennten. Eine
Softwarefirma muss bald mehr Anwaelte als Entwickler beschaeftigen,
und das soll die Innovation foerdern?
> ansonsten denke ich das softwarepatente viel papierkram
> bedeuten und es nur aufhalten würde.
letztlich bremsen die Softwarepatente die Innovation aus. Kleine
Unternehmen (oft die innovativsten) werden abgeschreckt noch
irgendwas zu entwickeln aus Angst moeglicherweise das ein oder
andere Patent aus einem undurchdringlichen Dschungel zu verletzen.
Grosse Konzerne koennen konkurierende und innovative Produkte
blockieren indem sie mit ausufernden Prozessen drohen und
Firmenmodelle wie das von SCO machen Furore, indem sie mit
irgendwelchen undurchsichtigen Rechtsstreits drohen, und ihre
Entwickler durch Anwaelte ersetzen.
> aber kann man sich heutzutage schon darauf
> verlassen das sich fuchs und hase gute nacht sagen?
Was soll uns nun der Spruch sagen?

Re: SQ-Patente kommen!! – Software-Patente: Gegner zahlenmäßig übe…

Posted by admin on 25th February 2008 in Allgemein

:
> Also ich bin mir ziemlich sicher, daß SW-Patente kommen..
> Interessant wird es wie die Software entwicklung dann weitergeht..
> denn
> das fröhliche abkassieren wird schon nach kurzer Zeit zu ende
> sein..
> und dann kommt die grosse oedniss.. denn dann entwickeln nur noch
> wenige Personen neue Innovationen ausserhalb der grossen
> Konzerne(die
> ja nicht sonderlich schnell sind)
> Ich denke das Schiff(unser Wirtschafts/Gesellschaftsmodell) hat ja
> schon lange Schlagseite..Lustig ist, wie sehr der Computer das
> Sinken
> beschleunigt: Kopierschuetze, .com Blase, SW-Patente..
> Leute lasst alles kommen.. das Ding wird sowieso krepieren! Fragt
> sich
> nur wann..
>
> Und für die Entwickler: coded alles unter falschem Namen und
> verschenkt
> es.. mache ich auch so…
> Das Ende ist nahe…begruessen wir es!
> PeterParker
Die ursprüngliche Intention hinter den Softwarepatenten war, die
amerikanische Wirtschaft vor Plagiaten zu schützen, die einst Japan
oder Korea im Bereich der Industrieprodukte stark gemacht hatten. Für
die Entwicklungsländer bleibt oft nur der Einstieg in die
Weltwirtschaft über Nachahmungen bereits existierender Produkte, der am
höchsten entwickelten Länder. Es ist also im wesentlichen eine
protektionistische Maßnahme, die komplementär zur liberalen Zoll,
Import- und Investitionspolitik eingeführt wurde. Hier von
Neo-Kolonialismus zu sprechen, mag zwar übertrieben klingen, ist in der
Sache aber auch nicht ganz falsch.
Tloen

Re: Patente auf Algorithmen – Aufbäumen gegen Software-Patente in Euro…

Posted by admin on 25th February 2008 in Allgemein

> Woher weiß Firma x, daß ich ein Quicksort implementiert habe? Ein
> Patent ist nur dann was wert, wenn ich dem Konkurrenten nachweisen
> kann, daß er das Patent verletzt. Reverse-Engineering dürfte nicht
> erlaubt sein (oder irre ich mich?), insofern müssten die tief
> versteckten Algorithmen aus Patentsicht nicht so interessant sein,
> oder?
Interessante Frage…
> Man sollte vielmehr fragen: Warum dürfen Medikamente patentiert
> werden? Warum dürfen arme Länder nicht billige Aids-Medikamente
> nachbauen? Warum schreit da keiner laut auf? _Da_ geht es nämlich
> nicht darum, sich billig Pornos und Musik aus dem Netz zu ziehen,
> sondern um wirklich wichtige Dinge im Leben :/
Da schreit doch jemand laut auf:
- Die armen Länder, die diese AIDS-Medikamente haben wollen,
- die Pharmakonzerne, die sich “beraubt” sehen,
- wir, wenn wir sehen, wie verbilligte AIDS-Medikamente durch
korrupte Banden re-importiert werden…
Dazu gab es vor einigen Monaten doch eine internationale Konferenz,
weil ein paar Staaten “illegal” solche AIDS-Medikamente hergestellt
hatten. Leider sind sie dann vor der geballten Macht der
Pharmakonzerne eingeknickt :-(

Re: Lieber Patente als Linux – Bundeskanzler: Patente stärken Innovatio…

Posted by admin on 24th February 2008 in Allgemein

> Bei Patenten versuchen Firmen möglichst schnell ihre Entwicklung
> voranzutreiben um einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu haben
> und können dann ihre Investitionen schützen. In diesem Umfeld lohnt
> sich Arbeit, es gibt Anreize und Ziele.
Die Geschichte der Pharma-Industrie zeigt aber das Gegenteil, hier
können nur noch die Großen entwickeln.
> Bei Linux warten alle bis irgendjemand, irgendwann, irgendwo,
> irgendwas macht, das man dann einfach abschreibt. Ein Verhalten das
> zu Degeneration, geistiger Verarmung führt und hier Zustände wie in
> Nordkorea heraufbeschwört.
Es geht hier nicht um Open Source, sondern um die Existenz des
Mittelstandes. Die aufkommenden Probleme (Existenzgefährdung durch
ruinöse Patentstreitigkeiten) treten auch dann auf, wenn es Linux
längst nicht mehr gibt.
Ganz nebenbei zur Erinnerung: Linux war schon Internet- und
netzwerkfähig, lange bevor sich Microsoft überhaupt die Bedeutung des
Internets verinnerlicht hatte. Erst in einem enormen Kraftakt hatte
MS seinerzeit Windows netzwerkfähig gemacht und den Internet Explorer
unter
die Leute gebracht. Hätte es für Linux damals schon Patente
gegeben, wäre MS heute weg vom Fenster.

Re: Patente sind wichtig denn… – Blu-ray Disc soll Patente verletzen

Posted by admin on 23rd February 2008 in Allgemein

> …wenn man sie abschaffen würde, dann könnte man nicht mehr gegen
> vermeindliche Patentsverletzungen klagen.
ACK!
> Dies würde sofort Millionen von Anwälten, Rechtsberatern

Re: Lieber Patente als Linux – Bundeskanzler: Patente stärken Innovatio…

Posted by admin on 23rd February 2008 in Allgemein

> Die Geschichte der Pharma-Industrie zeigt aber das Gegenteil, hier
> können nur noch die Großen entwickeln.
Kinofilme können auch nur von großen Studios gemacht werden. Und?
> Es geht hier nicht um Open Source, sondern um die Existenz des
> Mittelstandes. Die aufkommenden Probleme (Existenzgefährdung durch
> ruinöse Patentstreitigkeiten) treten auch dann auf, wenn es Linux
> längst nicht mehr gibt.
Wahrsagerei, Prophezeigungen…. “Es gibt auf der Welt nur Bedarf für
3 Computer” “640k reichen aus”.
> Erst in einem enormen Kraftakt hatte
> MS seinerzeit Windows netzwerkfähig gemacht und den Internet Explorer
> unter die Leute gebracht. Hätte es für Linux damals schon Patente
> gegeben, wäre MS heute weg vom Fenster.
Daran kann man sehen, daß Patente doch gar nicht so schlecht wären.
Besser zu spät als gar nicht.

Re: Patente oder Open Source – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 21st February 2008 in Allgemein

> Dies Patent ist so weitläufig gefasst, dass es ähnlich wie das von
> Efi im rundumschlag dazu genutzt werden könnte, sämmtliche
> Distributionen zu verbieten.
Soweit ich die Patentschriften beim kurzen Überfliegen verstanden
habe, dreht es sich darum, Infos abzufragen, die ein Betriebssystem
uU. nur durch Plattenzugriffe herausfinden kann – maW, zu sagen,
daß man nur die Ergebnisse sofort haben will, die aus dem
Buffercache heraus beantwortet werden können, um die anderen
Fragen asynchron zu klären. Da geht es um Performance für bestimmte
Anwendungen, und zusammen sieht das aus, als wollte man die
Mechanik von Tux patentieren.
In der Patentschrift steht explizit drin, daß die beschriebenen
Verfahren auch auf M$ und Macs sowie den meisten anderen Systemen,
die nicht gerade Embedded sind, implementiert werden kann. Wenn
diese Patente also durchkommen, dann können sich zumindest im
Grundsatz DeadRat und MicroShaft heftig zu kloppen anfangen…
Ansonsten dürfte es meiner Ansicht nach einem Hersteller wie
IBM nicht allzu schwerfallen, hier mit prior art zu kontern.
Irgendwas muß der ganze Scheduling-Kram in deren 390-Software
ja tun (Schuß in’s Blaue) ;)
> Erst eins, dann zwei, dann drei ….
> Ab wievielen Features ist es überlebenswichtig?
Ab zu wenigen Features wird es zu wichtig – Softwarepatente
gehören verboten.

Re: Lieber Patente als Linux – Bundeskanzler: Patente stärken Innovatio…

Posted by admin on 20th February 2008 in Allgemein

>
> Bei Patenten versuchen Firmen möglichst schnell ihre Entwicklung
> voranzutreiben um einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu haben
> und können dann ihre Investitionen schützen. In diesem Umfeld lohnt
> sich Arbeit, es gibt Anreize und Ziele.
>
> Bei Linux warten alle bis irgendjemand, irgendwann, irgendwo,
> irgendwas macht, das man dann einfach abschreibt. Ein Verhalten das
> zu Degeneration, geistiger Verarmung führt und hier Zustände wie in
> Nordkorea heraufbeschwört.
>
> Und Pseudopatente werden sich auf Dauer sowieso nicht halten können,
> wenn alle Softwareentwickler gemeinsam dagegen vorgehen. Ein
> Schiedsgericht ist für solche Fälle ja schon geplant.
>
Das Patentwesen ist mal ersonnen worden, um Investitionsschutz für
Erfinder und Unternehmen zu schaffen, die wirklich innovative Ideen
mit “10% Inspiration und 90% Transpiration” zur Einsatzreife bringen
und als Produkt vermarkten wollten. Mittlerweile ist das Patentwesen
(wie so vieles andere) erheblich degeneriert. Insbesondere die
ursprünglich (und im Wortlaut immer noch) geforderte Erfindungshöhe
wird heute eigentlich schon von Kriechtieren erklommen. In den
Patentämtern wird nur noch recherchiert, ob die eingereichte Idee
wohlmöglich schon von jemand anderem eingereicht worden ist. Ob die
Idee für den Fachmann überraschend ist, danach fragt doch niemand
mehr. Und so ertrinkt die Wirtschaft in einer Flut von
Trivialpatenten.
Für die Softwareentwicklung bedeutet das, dass das Risiko,
unwissentlich ein patentiertes Verfahren zu benutzen, weil die Idee
naheliegend ist (was sie für eine Patentierfähigkeit eigentlich nicht
sein darf) und deswegen eben dem Softwareentwickler in ähnlicher
Situation immer wieder kommt, erheblich steigt. Damit steigen dann
aber bei sauberen Projektmanagement die Aufwände für die Prüfung der
Verletzung von Schutzrechten, das kann selbst bei kleineren Projekten
mit ein bis zwei Entwicklern dann locker 0,5 – 1 FTE fressen. Ich
frage mich, ob Herr von Pierer begreift, dass auch seine
Softwareentwicklungsteams von diesem Problem betroffen sein werden.
Wer bei der Softwareentwicklung auf solche Prüfungen verzichtet, der
geht ein erhebliches Risiko für sich UND seine Kunden ein. Denn die
Verletzung von Schutzrechten kann der Rechteinhaber gegenüber allen
Beteiligten geltend machen: den Entwicklern, den Herstellern, den
Kunden, die die Produkte kaufen, den Benutzern, die diese Produkte
benutzen. Erhebliche Rechtsunsicherheit ist die Folge.
Natürlich gibt es auch in der Softwareentwicklung patentierfähiges,
zum Beispiel wirklich ausgefuchste Algorithmen in der
dreidimensionalen Bildverarbeitung und -aufbereitung, die allesamt
extrem pfiffig sind und erheblichen Fortschritt darstellen. Zur
Entwicklung solcher Algorithmen braucht man Forscher, die man auf gut
Glück entdecken lässt, und die nun mal über die Verwertung ihrer
brauchbaren Ideen finanziert werden müssen.
Um die Idee zu bekommen, abhängig von der Dauer des Drucks auf einen
Knopf unterschiedliche Softwarereaktionen auszulösen, muss man
allerdings kein Forscher sein.
Und natürlich wird Open Source durch Softwarepatente besonders
diskriminiert. Denn welche Algorithmen ein Programm verwendet, lässt
sich ohne Quelltext überhaupt nicht feststellen. Nur bei Open Source
hat man überhaupt die Chance, patentierte Algorithmen zu entdecken.
Ob Microsoft oder sonst ein kommerzieller Hersteller in seinen
Produkten den gleichen Algorithmus ebenfalls rechtswidrig einsetzt,
wird nie jemand feststellen können.
Aber was darf man schon von einer Bundesregierung erwarten, die nicht
nur hier in ihrer Rat- und Ahnungslosigkeit hektisch alles umsetzt,
was die Industrie ihr vorschlägt. Noch nie war eine Regierung so
billig zu haben wie heute.