Re: Patente oder Open Source – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 21st February 2008 in Allgemein

> Dies Patent ist so weitläufig gefasst, dass es ähnlich wie das von
> Efi im rundumschlag dazu genutzt werden könnte, sämmtliche
> Distributionen zu verbieten.
Soweit ich die Patentschriften beim kurzen Überfliegen verstanden
habe, dreht es sich darum, Infos abzufragen, die ein Betriebssystem
uU. nur durch Plattenzugriffe herausfinden kann – maW, zu sagen,
daß man nur die Ergebnisse sofort haben will, die aus dem
Buffercache heraus beantwortet werden können, um die anderen
Fragen asynchron zu klären. Da geht es um Performance für bestimmte
Anwendungen, und zusammen sieht das aus, als wollte man die
Mechanik von Tux patentieren.
In der Patentschrift steht explizit drin, daß die beschriebenen
Verfahren auch auf M$ und Macs sowie den meisten anderen Systemen,
die nicht gerade Embedded sind, implementiert werden kann. Wenn
diese Patente also durchkommen, dann können sich zumindest im
Grundsatz DeadRat und MicroShaft heftig zu kloppen anfangen…
Ansonsten dürfte es meiner Ansicht nach einem Hersteller wie
IBM nicht allzu schwerfallen, hier mit prior art zu kontern.
Irgendwas muß der ganze Scheduling-Kram in deren 390-Software
ja tun (Schuß in’s Blaue) ;)
> Erst eins, dann zwei, dann drei ….
> Ab wievielen Features ist es überlebenswichtig?
Ab zu wenigen Features wird es zu wichtig – Softwarepatente
gehören verboten.

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