Archive for March, 2008

Re: In einem Kapitalismus braucht es eben Patente. – Patente werden immer wichtiger

Posted by admin on 20th March 2008 in Allgemein

> Sonst gibt es keinen Fortschritt. Die Wissenschaft wird von den
> Geldern der Industrie angetrieben. Ein Produkt, das jeder umsonst
> nachbauen kann, ist wirtschaftlich gesehen nicht sonderlich wertvoll.
Software kann man nicht immer auf ein atomares Produkt reduzieren. Es
besteht oft aus vielen Einzelteilen (nicht erst aber besonders seit
Objektorientierung). Vergleich mit einem Autohersteller: Ich kenne
keinen, der Reifen, Motoren, Windschutzscheiben, Armaturen,… alles
selbst herstellt. Dort ist es relativ einfach, Einzelteile
zuzukaufen. Die Masse sind meist genormt und es bestehen klare
Stueckpreise.
In der Softwarebranche ganz anders: Es bestehen sicherlich viele
nutzbare Teile (Komponenten,Frameworks,..). Da diese Teile von
Spezialisten des Fachgebietes ueber einen laengeren Zeitraum
entwickelt wurden, sind sie meist besser als Loesungen, die man
selbst im Rahmen eines konkreten Projektes entwerfen kann. Da man in
Projektarbeit auch oft keine Zeit fuer nachhaltiges Arbeiten hat, ist
das Ergebnis selten modular und wiederverwendbar. Ab in die Tonne mit
den Dingen, die man sauber in Teile kapseln koennte. Wenn man eine
nachhaltig entworfene generische Komponente haette, wuerde sich nach
kurzer Einarbeitungszeit das Wissen darueber ammortisieren. Schnell
ist eine aehnliche Aufgabenstellung eines anderen Projektes geloest.
Ein weiteres Problem ist die Bezahlung von “Qualitaetsteilen”. Der
Einkaufer dieser Teile
ist nicht auf die Fertigung des Herstellers angewiesen sondern kann
ein erworbenes Teil technisch gesehen beliebig oft vervielfaeltigen.
Ein moeglicher Grund fuer Misstrauen. Wie sieht es aus mit den
Bemassungen? Es gibt in der Softwarebranche wenige
Standardschnittstellen fuer spezielle Komponenten. Nicht mal eine
klare Typenliste von Komponenten (Teilen). Aenderungen in
Schnittstellen dieser Teile koennen Inkompatibilitaet beim Hersteller
des Endproduktes verursachen.
Und da kommt Open-Source:
Dadurch, dass jeder Open Source Teilloesungen einsetzt, werden sie zu
quasi-Standards, an dessen Schnittstellen man sich halten kann
(weiterhin nachhaltige Erhoehung des Human Capitals durch Erlernen
der Nutzung dieser Schnittstellen). Ein Entwurf, dem mehr Zeit zur
Verfuegung steht, ermoeglicht, dass Erweiterungen von Nutzern
eingehen koennen. Bug-fixing for free. Sicher: hier bleibt die Frage
nach der Vermarktungsstrategie. Das Endprodukt kann aber meist
kommerziell vertrieben werden, wenn es z.B. eine offene Bibliothek
nur nutzt, nicht aber erweitert oder veraendert. Ein populaeres
Beispiel ist z.B. Eclipse und die kommerzielle Erweiterung WSAD.
Daraus sieht man auch: Ein Programm als ganzes Open Source zur
Verfuegung zu stellen macht wirklich nur Sinn fuer unkommerzielle
Plaene, wohingegen generische Teilloesungen, die als solches ohne
Veraenderung genutzt werden koennen dem Markt offen stehen. Die
Vermarktungsstrategie beinhaltet immerhin auch Integrationsarbeit
(Massschneidern) und Support.
> Und Software muss in einer Gesellschaft, die sich in eine
> Informationsgesellschaft umzuwandeln im Begriff ist, auch als eine
> Ware, ein Produkt gelten dürfen. Eine besondere Software ist wie eine
> besondere Hightech-Keramik-Mischung. Für die Arbeit, die jemand
> hineinsteckt, muss er auch Geld bekommen. Patente ermöglichen dies.
Bekommt er ja. In der Softwarewelt fuehren Patentierung leider oft
dazu, dass nicht nur die Keramikmischung erfunden werden muss. Nein
auch der Brennofen, die Granulationstrommeln, die
Hochtemperaturgasduesen,… (was weiss ich, was gebraucht wird)
muessen neu gebaut werden, denn es gibt keine Normung dafuer, die
erlaubt, solche Dinge auf dem Markt anzubieten. Und die Abstraktion
von Stückgutfertigung (s.o.) macht das Anbieten oder Ersinnen solcher
Standards nicht attraktiver. Man stelle sich vor, man kaufe eine
Teilloesung ein und muss erfahren, dass sich ein anderer Standard
etabliert, den der Kunde verlangt.
Was solls, ich liebe es, das Rad 100 mal neu zu erfinden. Immerhin
schafft das immens viele Arbeitsplätze und gibt die Moeglichkeit,
andere Jungs mit ihren eckigen Loesungen alt aussehen zu lassen,
wogegen mir bei OS-Loesungen manchmal die Kinnlade vor Staunen
runterfaellt.
Patent end-products and my …

Re: Patente – macht das heute noch Sinn? – Pelikan erkennt HP-Patente auf Druckerpa…

Posted by admin on 20th March 2008 in Allgemein

In deinem beschriebenen Fall warst du einfach zu langsam. Nur die
erste angemeldete Idee kann ein Patent erhalten. Also dann einfach
schneller Denken.
Aber was heisst das in dem (hypothetischen) Fall wirklich?
Klar, deine Gedanken sind frei. Erst wenn deine Gedanken zu Produkten
werden, die du auf den Markt bringen willst solltest du wirklich
sicher sein, dass du kein Patent verletzt!
Wenn du mit deinen Produkten ein Patent verletzt kann diese Person
von dir verlangen, das Produkt vom Markt zu nehmen – hat also einen
dicken Knüppel gegen dich in der Tasche. Sinnvoll ist es in diesem
Fall, dass du freundlich bei der Person nach einer Lizenz nachfragst,
wenn du das Produkt weiterhin verkaufen willst, sonst hast du schnell
einen Brief eines Rechtsanwaltes im Briefkasten, der dir die
unannehmlichen Konsequenzen erklärt, falls du dein Produkt nicht vom
Markt nimmst.
Also: keine Zweifel:
Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei: Die Gedanken sind frei!
(altes Deutsches Volkslied)

Sinn der Patente – Aufbäumen gegen Software-Patente in Euro…

Posted by admin on 19th March 2008 in Allgemein

> Das Problem, was “die Leute” mit Softwarepatenten haben ist, daß es
> ein Bereich berührt, in dem man ohne nennenswerten technischem und
>
organisatorischen Aufwand schöne “Produkte” auf die Beine stellen
> kann. Dafür braucht man nur Know-How und etwas Hardware, aber keine
> riesige Produktionshallen.
Jo, aber genau das ist ja schließlich auch das Problem: AFAIK besteht
der generelle Sinn eines Patents darin, dem Eigentümer ein
ausschließliches Nutzungsrecht seiner Erfindung zu gewähren, um durch
dieses Monopolrecht die Kosten aus F

Re: Ohne Patente keine Innovation !? – Patente kein Allheilmittel für Innovatio…

Posted by admin on 19th March 2008 in Allgemein

>
> > TR: Was bedeutet Innovation für Microsoft?
> >
> > Said Zahedani: Lassen Sie mich meine persönliche Meinung zu dem Thema
> > sagen. Innovation bedeutet für mich, aus Intelligenz geistiges
> > Eigentum zu machen.”
>
> Said Zahedani hätte seine Meinung zum Thema Innovation ruhig für
> sich behalten können.
>
> Er scheint damit den Anspruch zu erheben, etwas unglaublich
> geistreiches gesagt zu haben, in Wirklichkeit steckt aber
> nichts dahinter.
könnte auch sein, dass du es einfach nicht verstanden hast.
die meisten leute glauben ja (insb. in diesem forum),
eine innovation sei einfach gleichbedeutend mit einer “coolen idee”.
das ist aber eigentlich unsinn.
eine innovation aus betriebswirtschaftlicher sicht entsteht dann,
wenn aus einer idee etwas AM MARKT bzw. GEGENÜBER DER KONKURRENZ
grundsätzlich neues gemacht wird.
dieses ist dann “intellectual property” des innovators, welches auch
einen marktwert hat, d.h. einen wert für andere, im gegensatz zur
blossen
idee, mit der man erstmal gar nix anfangen kann.

Re: patente schützen doch innovationen – Protest gegen Software-Patente

Posted by admin on 19th March 2008 in Allgemein

:
> wenn es keine patente geben würde, dann könnte der kleine entwickler
> sich nicht für wenig geld, viele rechte verschaffen.
Siehe: http://patinfo.ffii.org/faq.html
F: Ist Patentschutz denn nicht notwendig, um seine Investitionen
vor
Abschreibern zu schützen? Ohne Investitionsschutz gibt es keinen
Fortschritt!
A: Das [2]Urheberrecht ist der perfekte Investitionsschutz für
Software.
Das Urheberrecht hat sich in den letzten 20 Jahren als Motor der
Software-Branche
bewährt. Es funktioniert bei Software sogar
besser
als beispielsweise bei Büchern. Dies hängt damit zusammen, daß bei
Software eine Trennung zwischen bearbeitbarem Quelltext und
ausführbarem Binärcode möglich ist.
Software-Patente hingegen werden in der derzeit – z.B. in den USA
-
herrschenden Praxis durchweg strategisch eingesetzt. Als
Investitionsschutz für Software sind sie zu schwerfällig, denn sie
erzeugen Wartezeiten von 6 Monaten bis zu mehreren Jahren sowie
Kosten
im fünfstelligen Euro-Bereich. Das Urheberrecht hingegen wirkt
automatisch und sofort.
Es mag einzelne Firmen geben, die sich Vorteile von
Software-Patenten
versprechen, aber niemand kann ernsthaft behaupten,
Software-Patente
seien der Industrie insgesamt förderlich.
> die vergangenheit hat gezeigt, das microsoft mehr als einmal von den
> innovationen der kleinen gelebt hat, indem sie es einfach in ihr
> zugpferd mit eingebaut haben.
>
> und wenn im aktuellen verfahren mit microsoft der prof. das hätte
> nicht beweisen können, dann hätte ms einfach weiter fremdes (evtl.
> ideelles) gedankengut kommerziell ausbeuten können..
Wenn sich das auf Eolas beziehen sollte, siehe dazu:

http://swpat.ffii.org/patents/effects/eolas/index.en.html

Das Patent ist eine Gefahr für _jeden_ Programmierer.
> ansonsten denke ich das softwarepatente viel papierkram bedeuten und
> es nur aufhalten würde. aber kann man sich heutzutage schon darauf
> verlassen das sich fuchs und hase gute nacht sagen?
Der “Papierkram” kostet ca. 50.000 Euro pro Patent, und _ein_
Patent ist vollkommen wertlos: Erst ab vielleicht 100 Patenten
darf man beim Kreuzlizensieren mitpokern.
Mit anderen Worten: Wer in Zukunft noch programmieren will,
muß entweder 5.000.000 Euro auf den Tisch legen oder das
Risiko eingehen, wegen “Patentverletzung” verklagt zu werden,
sobald einem der Großkonzerne gerade der Sinn danach steht.
Für weitere Informationen siehe: http://patinfo.ffii.org

Re: Patente sind nichts als Protektionismus … – Patente kein Allheilmittel für Innovatio…

Posted by admin on 18th March 2008 in Allgemein

>
> > Für trivial Patente der Softwarebereich mag es zutreffen. Für
> > Entwicklungen die viele Mannjahre erfordern, respektive Millionen
> > gilt das nicht.
>
> Beweis durch Behauptung?
Bitte lies meinen separaten Beitrag!
> Auch ohne Patente könnte sich keine Firma zurücklehnen. Wenn man
> nicht der Billigste ist, muss man eben der Beste sein. Die Mär, dass
> nur Patente die Innovation fördern, wird durch Millionen von Jahren
> Menschheitsgeschichte widerlegt …
die Entwicklungsgeschwindigkeit in der vorindustriellen Streit kam er
nicht gerade als überwältigend schnell bezeichnen!
>
> > Zudem ist es von Unterschied, ob eine Entwicklung das Leben rettet
> > oder nur wie ein Song ein paar nette Stunden beschert.
>
> Patente retten aber keine Leben … ein paar nette Stunden hingegen
> unter Umständen schon …
die Patente nicht, aber die Heilmittel, die durch sie ermöglicht
werden! Es ging mir nur um den speziellen Fall, der von den Ärzten
ohne Grenzen immer hochstilisiert wird, obwohl die Versäumnisse doch
eher auch bei den Regierungen der armen Länder zu suchen sind. Man
könnte dort ja mehr Geld für Gesundheit als für Kriegführung
ausgeben!

Re: Patente sind nichts als Protektionismus … – Patente kein Allheilmittel für Innovatio…

Posted by admin on 16th March 2008 in Allgemein

>
> > Chemiker schrieb am 6. Juni 2007 23:52
> >
> > > Für trivial Patente der Softwarebereich mag es zutreffen. Für
> > > Entwicklungen die viele Mannjahre erfordern, respektive Millionen
> > > gilt das nicht.
> >
> > Beweis durch Behauptung?
>
> Bitte lies meinen separaten Beitrag!
In dem konnte ich ja eben keinen Beweis finden …
> die Entwicklungsgeschwindigkeit in der vorindustriellen Streit kam er
> nicht gerade als überwältigend schnell bezeichnen!
Das kann nun wirklich nur jemand behaupten, der von der Thematik
keine Ahnung hat. Lies mal das Kapital von Marx, nein, nicht wegen
den dort erläuterten ökonomischen Zusammenhängen oder gar seiner
Schlussfolgerungen. Die Beispiele geben Dir aber einen wunderbaren
Einblick in die technische Entwicklung im 16. und 17. Jahrhundert.
Das Industriezeitalter hat mitnichten mit der Eisenbahn angefangen
und alles davor war auch nicht dunkles Mittelalter. Btw. haben gerade
die staatlich garantierten Monopole (also äquivalent zu Patenten) im
Mittelalter jede Innovation abgewürgt. Wenn ich daran denke, dass
schon die alten Griechen Dampfmaschinen kannten, möchte ich gar nicht
wissen, was das für unsere heutige Gesellschaft an Innovationsverlust
bedeutet …
> die Patente nicht, aber die Heilmittel, die durch sie ermöglicht
> werden!
Es bleibt eine unbewiesene Behauptung, dass durch Patente Heilmittel
entwickelt werden. Viel wahrscheinlicher und im Gegensatz zu deiner
Behauptung beweisbar sind hingegen die Fälle, in denen Patente
Herstellung und Vertrieb von Medikamenten an Bedürftige verhindern,
von, wegen Patenten, nicht erlaubten/nutzbaren Weiterentwicklungen
mal ganz zu schweigen …
> Es ging mir nur um den speziellen Fall, der von den Ärzten
> ohne Grenzen immer hochstilisiert wird, obwohl die Versäumnisse doch
> eher auch bei den Regierungen der armen Länder zu suchen sind. Man
> könnte dort ja mehr Geld für Gesundheit als für Kriegführung
> ausgeben!
Und damit die Wirtschaftsbalance genauso zu Ungunsten des eigenen
Landes kippen … zumal einige der Patente auf natürlich vorkommende
Pflanzenextrakte aus eben jenen Ländern beruhen … wobei nebenbei
der Vorwurf, sie seien ja selber schuld, was werfen sie auch alles
für Waffen raus, zynisch und falsch ist. Die Länder die das betrifft,
bauen auch keine Fabriken für Generika.
Den Beweis, dass Patente unter dem Strich nutzen, bleibst du
schuldig. Nebenbei argumentierst du mit Argumenten für Patente, die
dem ursprünglichen Sinn dieser widersprechen … du willst hier nicht
den kleinen Tüftler vor großen Firmen schützen, sondern die großen
Firmen vor den bösen armen kleinen “Mund”-”Raub”-”Kopierern”. Während
Ersteres sowieso illusorisch ist, ist Letzteres gar nicht Zweck der
Patente.

Software-Patente nicht nur gegen LINUX – Microsoft hat bei ActiveX Patente verlet…

Posted by admin on 13th March 2008 in Allgemein

Diese Nachricht wird man gar nicht gern gesehen haben.
Wird man den Besen den man rief (um andere, kleine Firmen
wegzukehren) nun am Ende selbst nicht mehr los?
Tatsache scheint dass nunmehr auch in Redmond langsam erkannt werden
sollte dass es gar nicht mehr möglich ist moderne Software in Ihrer
Komplexität zu produzietren OHNE das ein- oder andere
WischiWaschi-Patent zu verletzen.
Irgendwann kommt einer blutend daher und sagt “He du hast da mein
“geistiges Eigentum” verletzt”). Softwareentwicklung wird damit zum
finanziell unkalkulierbaren Risiko.
Die Softwarepatentiererei hat lange schon das Stadium erreicht wo sie
Ihren eigentlichen SINN ad-absurdum führt.
Das Problem ist ein philosophisches Problem was die Gesellschaft
erstmal erkennen muss:
DER wichtigste Unterschied zwischen der materiellen und der geistigen
Welt ist:
EIGENTUM gibt es nur in der materiellen Welt. Und zwar deshalb weil
Materie nicht beliebig vermehrt werden kann. Das ist ein Grundsatz
hinter dem Begriff EIGENTUM.
Keiner will die LUFT als EIGENTUM, da die Luft beliebig vorhanden
ist.
Da es aber kein “geistiges Eigentum” in der geistigen Welt gibt
werden
Gesetze und Vorschriften die darauf “Zündholzmonople” aufbauen
immer zum SCHADEN ALLER Beteiligter (mit kleinen Ausnahmen) sein.

Re: Patente und GPL verhalten sich zueinander wie Diktatur…. – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 12th March 2008 in Allgemein

> Beides sind rechtliche Konstrukte vollkommener Ausbeutung !!!
>
Klar teuere Micosoft Produkte mit Lizenzen zu kaufen!
Das ist ausbeutung!
> Jeder Mensch mit ein bischen Hirn sollte eigentlich in der Lage sein,
> dies zu durchschauen !
Und Linux auf dem Rechner zu installieren!
>
> Die Juristen verschanzen sich hinter Ihrer BRAGO
> die Tekkis haben endlich das, was Sie schon immer wollten: EINEN
> JOB !
> die Konzerne können weiter wachsen, und viele kleine schwanzlose
> Sklaven züchten
> die Wirtschaftskanzleien haben Ihre Milliardenstreitwerte
> die Manager Ihr Schneeballsystem
> die Gesellschaft Ihre “Ausländer” und “IT-Inder”
>
die Emanzen Ihre Existenzberechtigung
> die Frauen haben Männer, die jeden Tag irgendeiner sinnlosen Arbeit
> nachgehen
Dies trifft zu 100% bei Microsoft zu!
>
>
> Bin ich da der Einzige ??????????????????????????????????????
Bestimmt!

Re: Patente auf Algorithmen – Aufbäumen gegen Software-Patente in Euro…

Posted by admin on 12th March 2008 in Allgemein

> Stellt euch mal vor wir hätten schon seit 20 Jahren Software Patente:
> Quicksort, Bubblesort und Radixsort sind Patentiert.
Die Patente wären längst abgelaufen.
> Bytes auch, Icons und GUIs auch. Nichts mehr mit billigem Web, denn
> http ist Patentiert.
Wenn http patentiert worden wäre, hätte es sich nie als
Standard durchgesetzt. Dann würde das Web eben auf einer anderen
Möglichkeit der Dateiübertragung basieren (da wären wohl zahllose
denkbar).
> Das selbe gilt für alle gängigen dateiformate, OpenOffice oder Linux
> gäbe es schon gar nicht.
Warum nicht? Wenn die MS-Dateiformate patentiert wären, bekäme ich
wenigstens nach Ablauf der Patentlaufzeit einen funktionierenden
Viewer – so kann ich meine Winword 2.0-Dateien heute schon weg-
werfen, weil sie es einfach geheim gehalten haben, wie das
Format aussieht.
> Textparsing / Compiling ist patentiert, software für den Kleinen Mann
> gibt’s schon gar nicht.
Alles schon ewig abgelaufen – wann gab’s die ersten Parser oder
Compiler? Viele, viele Jahre, bevor es Computer für “kleine Männer”
gab.
> Irgendein gewitzer schlaumeier und ein bischen glück können uns über
> nacht das Leben als Programmierer verdammt schweer machen, mal
> abgesehen von der algemeinen Verteuerung der Software und dem Tod von
> OpenSource.
Wieso?
In den USA gibt es “schon ewig” Softwarepatente – gibt es da
keine Open-Source-Software? Wäre mir neu!