Re: Wie wirken sich Software-Patente auf den normal Informatikarbeiter aus? – Protest gegen Software-Patente
> Danke für die Diskussion(wäre mit so einem Subjekt äh nicht
> interessant gewesen).
Wenn du eine Diskusion willst, kannst Du nicht im OP einen ganzen
Teil der Diskutanten beleidigen. Ergo kann es mit dem Wunsch nach
Diskurs nicht weit her gewesen sein.
BTW: Muss man mit dem After denken, um in Deiner Weise “serioes” zu
werden? SCNR.
***
Aber im Ernst. Wenn sich jemand (wie ja wohl geschehen) einfache
Dinge, wie etwa
XOR-Toggles (V=V xor 1) fuer booleans _patentieren_ lassen kann, wird
Dich das sehr bald auch beruehren.
Spaetestens, wenn die Lizenzkosten fuer Deinen Code dem Unternehmen
zu teuer werden.
Es ist immer schaedlich, allgemein benoetigte Dinge, speziell im
geistigen Bereich, in der Zugaenglichkeit einzuschraenken.
Das beginnt ja schon mit Informationen. Wieso muss ich der IEEE Knete
zahlen, um die Standard-Dokumentation fuer Ethernet zu erhalten? Die
Technologie ist dermassen Verbreitet, dass ich geneigt bin, sie als
Allgemeingut (ja, siehe Musik!) zu betrachten.
Patente bedeuten fuer mich primaer, dass viele Softwaretitel nicht
mehr optimal geschrieben werden koennen, weil der Autor einfach die
Knete fuer die Lizenzen nicht hat.
Weiterhin trifft der Bumerang ja auch die Inhaber von Patenten, die
an anderer Stelle wieder gegenueber Patentinhabern fuer andere Dinge
verpflichtet sind.
Kann _das_ wirklich eine Verbesserung in irgendeiner Hinsicht sein?
Wohl kaum.
Nick.
[...] patenteeinfache Rechnung: 72% halten die Problematik schlicht für > irrelevant. Die restlichen 28% teilen sich auf in (absolut) 11%, die > Behinderungen wegen Patenten hatten, und 17%, die Patente offenbar > für förderlich halten. > > Aber man liest mit gekonntem Augurenblick aus den Eingeweiden der > geschlachteten Papiere lieber das raus, weswegen man die Finanzmittel > für die Erhebung der Zahlen locker gemacht hatte. > > Ja, und auch ich hätte das gegenteilige Ergebnis erwartet. ist eher ein demokratisches prinzip. nicht die mehrheit entscheidet, sondern die mehrheit der wahlbeteiligten. wenn 72% keine angaben machen, kann das auch andere gründe haben, als das sie das thema für irrelevant halten. aber trotzdem ein guter ansatz. habe auch schon umfragen gesehen, bei denen die rückmeldungsquote bei 7% lag. trotzdem waren die ergebnisse sehr aussagekräftig. die frage ist ja auch, ob diese 28% auch die softwareindustrie und lehre repräsentativ wiedergeben. [...]