Archive for August, 2008

Re: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans ??? – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 20th August 2008 in Allgemein

die-deutsche-bundesregierung-wegen-standortsicherung/”>patente Das Problem ist ja, daß sie damit die GPL mehr oder weniger aushebeln
> > können: Sie nehmen sich GPL-Code, erweitern ihn mit patentiertem Code
> > (was ihnen die GPL nicht verbietet) und, voil

Re: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans ??? – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 19th August 2008 in Allgemein

patentedas kannst du ruhig denken, tatsächlich sind für Redhat aber die
> Business-Kunden entscheidend, oder denkst du dass irgendwelche
> Linux-Nerds den Redhat-Support anrufen? Die Leute die solche Sachen
> sagen wie “Oh, die Distro kauf ich nicht mehr” ziehen ja ohnehin die
> ISO, dem Durchschnittsanwender / Businesskunden /NichtHeiseForumNerd
> geht sowas doch komplett am Arsch vorbei! Zumindest sprechen die
> Windows-Verkaufszahlen (und die herumgereichten Raubkopien) diese
> Sprache. Ergo wird RedHat das sehr gut verkraften können, auch wenn
> “Linuxer auf solche Dinge achten”. Am Ende des Tages ist nämlich auch
> RedHat nur ein Profit-orientiertes, kapitalistisches Unternehmen wie
> jedes andere auch.
Damit hast du 100% recht-
aber auch wenn RH einen nicht unerheblichen Teil der Linux-SW
(mit-)finaziert hat : es gibt noch genug Programmierer, die nicht bei
RH angestellt sind.
Ein ungeschicktes Verhalten von RH könnte dazu führen, dass sich
diese Leute Gegenmassnahmen einfallen lassen und dann einige neuere
Programme nicht mehr in der RH-Distri erscheinen dürften.
Und ob das in allen Fällen bei den Businesskunden gut ankäme?
fht

Re: Das ist auch der Sinn von PatentenRe: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 18th August 2008 in Allgemein

> Hast du denn selber die GPL durchgelesen? Ich zitiere mal:
>
> In Präambel: “For example, if you distribute copies of such a
> program, whether gratis or for a fee, you must give the recipients
> all the rights that you have. You must make sure that they, too,
> receive or can get the source code. And you must show them these
> terms so they know their rights.”
>
> Artikel 1: “You may charge a fee for the physical act of transferring
> a copy, and you may at your option offer warranty protection in
> exchange for a fee.”
Und? Da steht, du darfst für das Kopieren oder Versenden einer Kopie
etwas verlangen. Für Quelltext und Programme, an denen du kein
‘Copyright’ bzw. Urheberrecht hast, darfst du sowieso nichts
verlangen!
> Nun bezüglich das Quellcode-Problem:
>
> Artikel 3: “You may copy and distribute the Program (or a work based
> on it, under Section 2) in object code or executable form under the
> terms of Sections 1 and 2 above provided that you also do one of the
> following:
>
> [...]
>
> b) Accompany it with a written offer, valid for at least three years,
> to give any third party, for a charge no more than your cost of
> physically performing source distribution, a complete
> machine-readable copy of the corresponding source code, to be
> distributed under the terms of Sections 1 and 2 above on a medium
> customarily used for software interchange; or,
>
> [...]”
>
> Nun sagt mir bitte mal, wo dein Problem ist.
>
>
> Sag mir bitte, wo ist denn dein Problem?
>
Mein Problem? Wieso meins? Lies selber nochmal nach, dann findest du
auch die Stellen, in denen festgelegt wird, daß aus GPL-Produkten
heraus nur wieder GPL-Produkte entstehen können. Ansonsten verlierst
du nämlich umgehend selber sämtliche Nutzungsrechte und bist ein
Raubkopierer!
Franz

Re: Das ist auch der Sinn von PatentenRe: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 16th August 2008 in Allgemein

patentet ganz – kassieren kannst du für den Werksauftrag, also für deine
>
Leistungen, die du da im Auftrag erbringst. Für die erstellte
> Software an und für sich gibt es nur ‘Unkostenerstattung’. Also so
> ähnlich wie z.B. Support-Mitarbeiter bei Suse. Die arbeiten auch an
> freier Software. Aber weil die diese Arbeiten im Auftrag der Firma
> erledigen bekommen die auch Geld dafür. Wäre z.B. die Eisenbahn eine
> Art GPL-Geschäft, dann würdest du also nichts für die Fahrt an sich
> zahlen, sondern nur die Bahnmitarbeiter für ihre ‘Mühen mit dir’
> entschädigen – und zwar unabhängig davon, ob du mit denen im Zug nun
> irgendwohin fährtst, oder nur am Bahnhof herumstehst.
Ok, wie jetzt ganz genau weiss ich auch nicht, ich bin kein Experte.
Aber es ist halt denke ich so das es noch mit logik zu begreifen ist.
Auch das verkaufen der Urheberrechte an jemanden anderen wäre für
mich
da noch drin.
Aber wie man es dann schlussendlich nennt ist ja auch egal, alles ist
halt möglich solange man die freiheit der GPL software nicht in
Gefahr bringt.

Re: Das ist auch der Sinn von PatentenRe: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 15th August 2008 in Allgemein

patente – die dürfen mit GPL-Software an sich keinen Gewinn
> erwirtschaften. Das verbietet die GPL. Aber was sie dürfen: Geld für
> die Arbeit des Zusammenstellens nehmen (schließlich ist so eine
> Distri nicht einfach Linux, sondern auch zusammengetragene
> Applikationen, Dokumente und wer weiß was noch). Auch für das
> Aufbereiten des Systems, so daß sich daraus z.B. eine bootfähige
> CD/DVD bildet. Und für (Auto-)Konfigurationssoftware, die sie dazu
> herrichten. Oder auch für einen Satz Handbücher – eben für all die
> Dinge, die sie den nackten GPL-Produkten hinzufügen.
Dann müssten es aber Non-Profit Organisationen sein, das sind sie
aber nicht, warum sind sie es nicht, muss doch nen Grund geben.
Ausserdem macht es nichts aus wenn man die Software verkaufen darf,
denn der Käufer darf den Kram ja wieder verkaufen oder kostenlos
weitergeben. Also wozu regelmentieren? Ich sehen keinen Grund dazu,
und wenn es keinen gibt, wozu dann tun?

Re: Das ist auch der Sinn von PatentenRe: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 15th August 2008 in Allgemein

patenteo! Ja, da wird es wirklich kniffelig: wie wird deine Tätigkeit da
> recthlich gewertet. Ich würde ja annehmen, daß du zwar auf alle Fälle
> auch GPL-Software erstellst, so lange du dich in dem Gebiet bewegst
> (also GPL-Tools usw.). Aber du bist und bleibst ja Urheber. Damit
> dürftest du deine Rechte ja problemlos an deinen Kunden abtreten
> können. So lange du den Code nicht mehr weiter verbreitest müßte das
> von Seiten deines Kunden ja klappen. Allerdings: das, was du da
> erstellt hast, bleibt trotzdem GPL – nur hat jetzt jemand anderes die
> Verwertungsrechte. Diese werden aber auch durch diese Vorgehensweise
> nicht aus der GPL entlassen. Diese schreibt auch fest, daß du bei
> diesem Vorgang deinen Kunden explizit auf die GPL usw. hinzuweisen
> hast. Und wenn dein Kunde dein Produkt dann weitergeben will (in
> dieser Konstellation sähe ich erst mal keinen Zwang für ihn), dann
> darf der das auch nur mit Quelltext usw.
> Zumindest würde ich das so sehen. Aber garantieren tu ich da bestimmt
> nicht für!
Genau, Du hast es erfasst.
Dies ist die Möglichkeit für Dich wirklich GPL Software so richtig zu
verkaufen. Was der Kunde damit dann macht ist dann sein Bier solange
er sich dabei an die GPL hällt, d.h. er darf es nutzen und verändern
oder wegwerfen, aber sobald er es weitergibt muss er entweder so
verfahren wie Du (verkaufen).
Oder es halt kostenfrei auf nen ftp server legen :)
Das was Du nicht tun kannst ist lizenz Gebühren verlangen, jeder
Kunde von Dir hätte ja volle Rechte und dürfte es auch kostenlos
weitergeben, schon allein daher unsinnig.

Re: Das ist auch der Sinn von PatentenRe: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 14th August 2008 in Allgemein

patente – die dürfen mit GPL-Software an sich keinen Gewinn
> erwirtschaften. Das verbietet die GPL. Aber was sie dürfen: Geld für
> die Arbeit des Zusammenstellens nehmen (schließlich ist so eine
> Distri nicht einfach Linux, sondern auch zusammengetragene
> Applikationen, Dokumente und wer weiß was noch). Auch für das
> Aufbereiten des Systems, so daß sich daraus z.B. eine bootfähige
> CD/DVD bildet. Und für (Auto-)Konfigurationssoftware, die sie dazu
> herrichten. Oder auch für einen Satz Handbücher – eben für all die
> Dinge, die sie den nackten GPL-Produkten hinzufügen.
>
> Franz
>
>
> P.S.: also z.B. auch mit einer 0190-Hotline
Also ich hab jetzt nochmal nachgesehen, man darf Geld verlangen für
die Übertragung der Kopie.
In Präambel: “For example, if you distribute copies of such a
program, whether gratis or for a fee, you must give the recipients
all the rights that you have. You must make sure that they, too,
receive or can get the source code. And you must show them these
terms so they know their rights.”
–> also Du gibt dem Empfänger ALLE Rechte Die auch Du hast an der
Software, du “kopierst” ihm diese Rechte.
Artikel 1: “You may charge a fee for the physical act of transferring
a copy, and you may at your option offer warranty protection in
exchange for a fee.”
Du nimmst Geld für die übertragung der Kopie, dabei gibt es kein
Limit dann das müsste da ja jetzt stehen, tut es aber nicht.
Da Du (als Programmierer) ALLE Deine Rechte an der Software dem
Empfänger (z.b. Distributor) “kopiert” hast, darf auch dieser wieder
für die Übertragung der Kopie Geld verlangen, unregelmentiert wieviel
denn sonst müsste es da stehen.
Hier wird es weiter definiert:
3. You may copy and distribute the Program (or a work based on it,
under Section 2) in object code or executable form under the terms of
Sections 1 and 2 above provided that you also do one of the
following:
—> ONE of the following!
a) Accompany it with the complete corresponding machine-readable
source code, which must be distributed under the terms of
Sections
1 and 2 above on a medium customarily used for software
interchange; or,
—> Das war die erste Möglichkeit die nur auf Punkt 1 und 2 bezogen
ist, in 1 und 2 steht nichts von der höhe des Betrages, da steht nur
das Du Geld nehmen darfst, d.h. also so viel wie Du willst. Das es
abgeschossen ist, ist zu erkenn an “a)” und am Ende an dem “; or,”
*
b) Accompany it with a written offer, valid for at least three
* years, to give any third party, for a charge no more than your
* cost of physically performing source distribution, a complete
* machine-readable copy of the corresponding source code, to be
* distributed under the terms of Sections 1 and 2 above on a medium
* customarily used for software interchange; or,
—> Dies gilt also nicht(!) wenn Du dich für Punkt “a)” entschieden
hast.
Sind jetzt alle Klarheiten beseitigt?
Man darf für die Übertragung der Kopie soviel Geld verlangen wie man
lustig ist. Solange man sich an die Regeln hällt. Und das gilt auch
für modifizierte Software.
diskord

Re: Das ist auch der Sinn von PatentenRe: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 10th August 2008 in Allgemein

asilis.org/2008/08/01/site-revela-detalhes-sobre-uniformes-do-filme/#comment-3612″>patente – die dürfen mit GPL-Software an sich keinen Gewinn
> erwirtschaften. Das verbietet die GPL.
Völliger Unsinn! Lies die GPL nochmal.
Siehe
http://www.gnu.org/philosophy/selling.html:

“Many people believe that the spirit of the GNU project is that you
should not charge money for distributing copies of software, or that
you should charge as little as possible — just enough to cover the
cost.
Actually we encourage people who redistribute free software to charge
as
much as they wish or can. If this seems surprising to you, please
read on.”

Nochmals für Unkundige der Englischen Sprache (u.a. Vivaldi):
Man darf also sogar für die blosse Redistribution (also ohne das
Hinzufügen von eigenem Code) Geld in nicht limitierter Höhe
verlangen!
Passt in diesem Zusammenhang auch gut:
FAQ: “Does the GPL allow me to charge a fee for downloading the
program from my site?”
Answer: “Yes. You can charge any fee you wish for distributing a copy
of the program. If you distribute binaries by download, you must
provide “equivalent access” to download the source–therefore, the
fee to download source may not be greater than the fee to download
the binary.
(zu finden unter http://www.gnu.org/licenses/gpl-faq.html)
und…und…und
Verschone also bitte die Leser dieses Forums mit der Verbreitung
solchen Nonsens!
In diesem Sinne gute Besserung wünscht
Günther

Re: Das ist auch der Sinn von PatentenRe: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 4th August 2008 in Allgemein

> > > Das blöde ist nur, daß *niemand* Linux (und andere GPL-Produkte)
> > > verkaufen kann, ohne die GPL zu verletzen!
> > falsch
> Richtig!
nein, falsch. RMS hat lange Zeit davon gelebt, GPL-Software zu
verkaufen
> Es reicht nicht, GPL buchsabieren zu können!
stimmt. Es reicht auch nicht, “buchstabieren” *nicht* buchstabieren
zu können
> > > Auch blöd: jedes aus GPL-Produkten hervorgegangene neue Produkt muß
> > > wieder unter der GPL veröffentlicht werden (oder in der Schublade
> > > vergammeln).
> > nein, das ist nicht blöd, sondern gut so. Wer Code “klauen” will,
> > kann sich bei denen bedienen, die das hinnehmen oder ausdrücklich
> > wünschen
> Lies dir die GPL lieber erst mal durch!
schon mehrmals passiert
> Wer GPL-Software verkauft
*falsch*. Es ist niemandem verboten, für GPL-Software Geld zu
verlangen
> und/oder wer solche (auch teilweise) ohne Quelltext vertreibt
auch falsch, die Software muß nicht zwingend mit Quelltext vertrieben
werden, es reicht, wenn der Quelltext zur Verfügung gestellt wird
> oder diese nicht wieder unter GPL weiter gibt, der handelt mit Raubkopien!
richtig. Und das ist nicht blöd, sondern gut so

Re: Das ist auch der Sinn von PatentenRe: Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans – Red-Hat-Patente beunruhigen Linux-Fans

Posted by admin on 4th August 2008 in Allgemein

> > > Das blöde ist nur, daß *niemand* Linux (und andere GPL-Produkte)
> > > verkaufen kann, ohne die GPL zu verletzen!
> >
> > falsch
>
> Richtig! Es reicht nicht, GPL buchsabieren zu können!
Nein, den GPL durchlesen solltest du schon, und zwar dringend!
> > > Auch blöd: jedes aus GPL-Produkten hervorgegangene neue Produkt muß
> > > wieder unter der GPL veröffentlicht werden (oder in der Schublade
> > > vergammeln).
> >
> > nein, das ist nicht blöd, sondern gut so. Wer Code “klauen” will,
> > kann sich bei denen bedienen, die das hinnehmen oder ausdrücklich
> > wünschen
>
> Lies dir die GPL lieber erst mal durch! Wer GPL-Software verkauft
> und/oder wer solche (auch teilweise) ohne Quelltext vertreibt oder
> diese nicht wieder unter GPL weiter gibt, der handelt mit Raubkopien!
Hast du denn selber die GPL durchgelesen? Ich zitiere mal:
In Präambel: “For example, if you distribute copies of such a
program, whether gratis or for a fee, you must give the recipients
all the rights that you have. You must make sure that they, too,
receive or can get the source code. And you must show them these
terms so they know their rights.”
Artikel 1: “You may charge a fee for the physical act of transferring
a copy, and you may at your option offer warranty protection in
exchange for a fee.”
Nun bezüglich das Quellcode-Problem:
Artikel 3: “You may copy and distribute the Program (or a work based
on it, under Section 2) in object code or executable form under the
terms of Sections 1 and 2 above provided that you also do one of the
following:
[...]
b) Accompany it with a written offer, valid for at least three years,
to give any third party, for a charge no more than your cost of
physically performing source distribution, a complete
machine-readable copy of the corresponding source code, to be
distributed under the terms of Sections 1 and 2 above on a medium
customarily used for software interchange; or,
[...]”
Nun sagt mir bitte mal, wo dein Problem ist.
Sag mir bitte, wo ist denn dein Problem?